Mumme-Wirt Andy Beinhorn
Dorfmarkt in Riddagshausen (29./30.08.2009) -

Der mobilke Gastronom Andreas (And) Beinhorn belebt als Mumme-Wirt
wieder die Tradition des berühmten Braunschweiger Mumme-Hauses am
Bäcker-Klint, das im Zweien Weltkrieg zerstört wurde.

Es gibt sie wieder: Die Braunschweiger Mumme - ursprünglich (im
Spätmittellter ein stark gemälztes Starkbier. Die umme war seinerzeit DER
Braunschweiger Exportschlager und mchte die Stadt Heinrichs des Löwen
bis nach Indien bekannt.
Behauptet wird auch, dass letztlich das berohmte irische Guiness-Bier ene
Nachahmung der Mumme war. Später wurde als Mumme ein alkoholfreier
Malzextrakt bezeichnet. Traditionell wurde mit einem Schnapsgläschen
Mumme kunstvoll ein M in den Schaum, die Krone des Bieres "geschrieben"
- ein Brauch, den heute kaum noch jemand perfekt beherrscht.

Als heimliche Braunschweiger Hymne gilt das Mumme-Lied aus dem
Singspiel "Heinrich, der Vogler

Brunswyk, du leiwe Stadt,
vor vel dusent Städen,
dei sau schöne Mumme hat,
dar ik Worst kann freten.

Mumme smekkt noch mal sau fin,
as Tokay un Mosler wyn,
Slakkworst füllt den Magen …

Hochdeutsch:

Braunschweig, du liebe Stadt,
unter Tausenden von Städten.
die so schöne Mumme hat [und]
wo ich [Braunschweiger] Wurst essen kann.

Mumme schmeckt noch besser
als Tokajer und Mosel-Wein,
Schlackwurst füllt den Magen …

Foto auf locr

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