schwarz/weiss und auf film
statt chip: nostalgie oder besinnung?

professionelle fotografen und ambitionierte foto-amateure entdecken zunehmend die besonderen  kreativen möglichkeiten der bildgestaltung mit techniken des 19. und 20. jahrhunderts. statt turbomäßig mehr oder weniger ernst zu nehmende megapixel in wachsender zahl auf digitale speichermedien zu bannen, greifen sie, wohlüberlegt, zu historisch anmutenden analogen, auch gern zu rein mechanischen foto-apparaten (ja, so nannte man im 20. jahrhundert immer noch die kameras). „schwarz/weiss und auf film
statt chip: nostalgie oder besinnung?“
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gestern kam die weihnachtsfrau mit
alukoffer und ’ner fetten mami (ya rb 67 Pro S)

viele, viele jahre glaubte ich  fest und entschlossen nicht an ihn, und an sie erst recht nicht. ich meine natürlich den weihnachtsmann, das saisonale pendant zum klapperstorch: den gibt’s doch gar nicht. eine weihnachtsfrau erst recht nicht. überhaupt habe ich mit festivitäten, die sich um figuren aus der coke-werbung ranken und unweigerlich in absolutem konsumwahn und altehrwürdigen rituellen familienstreitereien enden – vom umtausch-horror mal ganz zu  schweigen, so meine probleme. ich ignoriere alles, was einen roten mantel und eine blöden-mütze trägt, weitestgehend. „gestern kam die weihnachtsfrau mit
alukoffer und ’ner fetten mami (ya rb 67 Pro S)“
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die dicke mami
(rb67 pro s) kennenlernen

seit einigen wochen lerne ich eine 40 Jahre alte kamera kennen – und lieben: eine Mamiya rb 67 Professional S. mit den hightech-geräten unserer tage hat dieses gute alte stück so gut wie nicht gemein. und mal eben so 50 aufnahmen „auf verdacht“ machen in der hoffnung: „irgendwas brauchbares wird schon dabei sein“ ist nicht drin. dafür taugt diese profikamera, die früher in kaum einem fotostudio fehlte, mit gut 3 kilo gewicht, die mit rollfilmen für das negativ-mittelformat 6×7 gefüttert wird eher weniger. „die dicke mami
(rb67 pro s) kennenlernen“
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