(Drei-)Radtour
Riddagshausen – Buchhorst – Victoria

Wochenlang verweigerten mir subtropische Temperaturen und meine chronisch lädierte Gesundheit die von mir so geliebten Radtouren. Heute konnte ich endlich wieder mein immer noch ziemlich nigelnagelneues Dreirad (mit Pedelec-„Schubs“) zu einer Tour auf meiner Lieblingsstrecke starten: Stationen waren Riddagshausen, über die Feldmark zur Waldgaststätte Schäfers Ruh und weiter durch die Buchhorst. Der Rückweg führte meine Frau auf die andere Seite Riddagshausens, den Sandmagerrasen und die historische Bockwindmühle „Victoria Luise“. Nach dem „Endspurt“ am Fuße des Nussbergs entlang und durch das Malerviertel landeten wir nach gut 18 Kilometer Strecke wieder im heimischen Siegfriedviertel.

Hier einige Impressionen von unterwegs. Zum Vergrößern die Bilder anklicken:

Alle (zwei) Jahre wieder:
Dorfmarkt rund um die Klosterkirche

Das letzte Wochenende im August haben Freunde des dörflichen (Er)lebens, des guten Essens und durststillenden Trunks sowie last, not least des (Kunst)handwerks seit Jahren fest in ihrem privaten Ereigniskalender für ein ganz besonderes Erlebnis im kleinen, 1934 zur Stadt Braunschweig eingemeindeten Dorf Riddagshausen.  Für so manchen ist das von der Bürgerschaft Riddagshausen organisierte Markttreiben rund um die alte Zisterzienser-Klosterkirche und den Klostergarten so etwas wie eine Art „Weihnachten im Braunschweiger Sommer“. Der Vergleich hinkt allerdings nicht nur bezüglich der gemessenen und gefühlten Temperaturen der Feste. Weihnachten findet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht nur sprichwörtlich und sangesselig „alle Jahre wieder“  statt – der Dorfmarkt in Riddagshausen geht es entschieden entspannter an: Das nostalgische Markttreiben gibt es nur in jedem zweiten Jahr.

Fahrendes Volk
(Zum Vergrößern: Bilder anklicken)

Was lockt mich und tausende andere Dorfmarkt-Begeisterte immer wieder auf das historisch einwandfreie Kopfsteinpflaster, das  nicht nur Rollstuhlfahrer wie mich an die Grenzen ihrer körperlichen und psychischen Möglichkeiten bringt? Natürlich in erster Linie das „Drumherum“:

Das ehemalige Zisterzienserkoster mit der 1275 geweihten Abteikirche. Neben dem Gewusel tausender Besucher auf dem Klostergang lädt mittlerweile der Klostergarten nördlich und östlich der Klosterkirche und einem zusätzlichen Informations- und Verkaufsangebot zu einem ruhigeren Markt-Erleben ein.

Klosterkirche und Siechenkapelle
Ein Kirchgang zum (Be)Staunen
Meditieren in der kargen Frauenkapelle
Weniger prunkvoll, aber ein idealer Raum der Ruhe und Mediation: Die Frauenkapelle vor dem Torhaus des Klosters: Text und Bilder © 2017 Jos van Aken    

eiskalte motivjagd rund
um kloster und kreuzteich

Vor zwei Jahren – am 2. Weihnachtsfeiertag 2014 – machte ich den ersten großen Erkundungstrip mit meinem damals neuen Aktivrollstuhl mit Zusatzelektroantrieb. Damals war es zu den Feiertagen bitter kalt – so rund 10 Grad minus, meine ich. Ziel war das Braunschweiger Naherholungsgebiet Riddagshausen – dort hatten im Mittelalter die Mönche eines Zisterzienserklosters Fischteiche angelegt. Ich habe mir die Fotografien von damals noch einmal vorgenommen und habe sie neu bearbeitet.

Kurz vor Riddagshausen
Der größte der ehemals klösterlichen Teiche, der Kreuzteich.
Der Dachreiter der Klosterkirche