Sommer, Sommer, Sommer
Jetzt brummt’s und blüht es

Erst wollte der Somnmer ja nicht so recht. Aber jetzt kommt er (hoffentlich länger als wieder nur ein paar Tage) richtig in Fahrt – im Botanischen Garten Braunschweig  und im Theaterpark habe ich einige Impressionen gesammelt:

Die Bougainvillea -ein Traum in magenta

Grün-gelbe Strukturen aus dem Fernen Osten: Das Indische Blumemrohr
Die Mähnen-Gerste ist eigentlich in Kanada , Alaska und Sibirien zu Hause – aber im Botanischen Garten Braunschweig fühlt sie sich auch sichtlich wohl. Ein Motiv, an dem der Bildermacher nicht vorbei kommt. in Farbe …
… und Schwarzweiß
Was so eine Große Kolbenhirse werden will, krümmt sich beizeiten
Und das ist unverkennbar ein Hasenschwanz (oder ganz viele). Bekannt ist diese Süßgrasart auchals Samtgras.

Und hier zwei typische Vertreter der floren Vielfalt Neuseelands: Die neuseeländische Flachslilie …
und der Neuseeländer Flachs
Die bizarre Buche im Theaterpark gewährt wie alle Jahre wieder einem Besucher aus dem Reich der Pilze Gastrecht.

text und bilder: © 2017 jos van aken

Auch ohne Midsommarstång wird es
knallkunterbunt – früher oder später

Heute, am 1. Juni, beginnt der Sommer – glaubt man den Meteorologen: Weil die „Wetterfrösche“ nämlich so leichter ihre Statistiken berechnen können. Kalendarisch dagegen beginnt der Sommer seit jeher am Tag der Sommersonnenwende. Die Schweden nennen das weniger umständlich und sogar nach einigen Aquavit noch halbwegs verständlich aussprechbar „Midsommar“, ziehen sich nackig aus (nicht alle, aber einige wohl doch) und hüpfen singend um die Midsommarstång – so eine Art Maibaum ( nur eben nicht im Mai, sondern etwas später).

Dieser kalendarische oder auch astronomische Sommer beginnt mal früher, mal später; es kommt darauf an, dass die Sonne senkrecht über ihrem Wendekreis steht – und zwar dem nördlichen.  Und das ist sowohl sicht- als auch spürbar: Die Mittsommerwende beschert uns nämlich den längsten Tag des Jahres und die kürzeste Nacht.  2017 ist das am 21. Juni.

 

Und weil das 3027 ein Mittwoch ist, müssen die Schweden in diesem Jahr – so schwer es fällt – noch ein paar Tage auf ihren Midsommar warten: Die Schweden sind nämlich (meistens) ziemlich vernünftig und haben 1953 kurzerhand ein Gesetz verabschiedet, wonach – Midsommar hin, Aquavit her – die Stange immer am Sonnabend aufgestellt und umhüpft wird, der zwischen dem 20. und 26. Juni liegt. Eine kluge  Entscheidung – wer will schon an einem Donnerstag oder Montag oder Mittwoch mit Brummschädel zur Arbeit wanken (oder gleich „blau machen“ – letzteres war wohl, weil arbeitgeberfreundlich entscheidend für das Midsommar-Gesetz).

Wer nun denkt, das Kuddelmuddel mit dem Sommeranfang der Wetterkundler einerseits, andererseits mit dem ursprünglich vom Julianischen  Kalender vorgegebenen Mittsommer-Beginn  – mal ganz zu schweigen von der durch Trunk-und Tanzlust der Schweden bestimmten Sonnabend-Regel – sei es genug, der irrt.

 

Es gibt nämlich noch eine – wie ich finde – recht einleuchtende Art, zu bestimmen, wann denn nun der Sommer anfängt. Diese Methode wird „Phänologischer Sommeranfang“ genannt und scheint mir die logischste.  Phänologisch bestimmt wird der Sommer (wie auch die anderen Jahreszeiten) ganz einfach durch Erscheinungen (Phänomene) in der Natur, Wenn zum Beispiel der Schwarze Holunder blüht, beginnt danach der Frühsommer, und wenn die Knospen der Lindenblüte sich entfalten, hat der Hochsommer begonnen.

 

Ich bin in diesem Jahr einfachheitshalber mal den Meteorologen brav gefolgt, habe bei strahlendem Sonnenschein den heutigen 1. Juni, ganz und gar ohne Midsommarstång,  Singen oder alkoholisch beschwingtes Gehüpfe (und akkurat bekleidet) zum Sommeranfang erklärt und bin zum Schul- und Bürgergarten gerollt. Dort hatte eine Explosion, eine Farbexplosion  den bereits verblühenden Frühling von den Beeten gefegt.Der kunterknallbunte Sommer hat begonnen.

 

Text und Bilder © 2017 Jos van Aken

 

Biegel’s boating…

& other wet pleasures in hot summer 2009

Biegel boatingBiegel’s boating Prof. Dr. hc Gerd Biegel mit Begleitung mal nicht hinterm Schreibtisch, sondern auf Forscher-Exkursion auf dem Braunschweiger Hausflüsschens Oker (Sorry, Herr Professor: natürlich auf der Okerumflut

Hund Kanu

Noch’n Biegel (oder schreibt sich das Beagle?) beim boating. Ist wahrscheinlich sowieso mehr ne Art Dackel. Aber das geht nicht – der macht mir rassemäßig mein ganzes schönes Biegel-Beagle-Wortspiel kaputt. Ich bin aber kein Rassist und ernenne diesen freundlichen Hund hiermit zum Beagle auf Zeit. Basta (nicht etwa politisch ausgesprochen unkorrekt: Bastard)

Kanu Jasperbrücke

boating sportlicher – unter der Jasperbrücke

Papierboot Oker

boating für Minimalisten

Spreekahn Oker

… fast wie im Spreewald – aber immer noch auf der Oker

Vater Sohn

… und ganz familiär, aber auf dem Trockenen

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