Ziemlich cool unterm Wasserfall

Manchmal setze ich mich einfach an meinen Wasserfall und markiere den coolen Typ oder so.

Das Original plätschert seit 1989 im Botanischen Garten Braunschweig  im schattigen Rhododendron- und Farntal – mit der Bronze-Skulptur "Judith" der Braunschweiger Künstlerin Sabine Hoppe. Seit einiger Zeit spendet der Wasserfall auch in unserer Wohnung schattige Kühle (zumindest bildlich)

Es ist ein 1,20 Meter breiter Textildruck einer meiner zahlreichen Fotos, die ich immer wieder von diesem Motiv mache (Kamera: Mamiya rb67 aus den 1970er Jahren)

Text und Fotos ©  2017 Jos van Aken

Auch wenn der Sommer
mal streikt: Nass ist Trumpf

So richtig ins Schwitzen hat der Sommer 2017 uns bisher nichtr allzu oft gebracht. Was mich selbst betrifft: Geht klar. Hauptsache, Braunschweig dreht seine Wasserhähne auf und verschafft uns, weise vorausschauend auf den wahrscheinlich letztlich doch nicht aufzuhaltenden Hochsommer feuchtes Vergnügen. Titelbild: Springbrunnen vor dem ECE-Einkaufszentrum Hier einige weitere Beispiele:

Der Brunnen des in der Hedwigsburg lebenden Künstlers Emil Cimiotti (einer der Gründer der Braunschweiger Hochschule für Bildende Künste) lädt während der warmen Jahreszeit vor dem Großen Haus des Braunschweiger Staatstheaters zu Verweilen, Schauen – und natürlich zur Abkühlung ein. Mich verführte die (eher ungewöhnliche Perspektive mit Blick vom Theater auf den Steinweg zu einer weitwinkligen Gegenlicht-Studie ein.

 

 

Einer der zugleich „coolsten“ und irgendwie dabei magischen Orte im Spiel von Dämmer- und Sonnenlicht auf fließendem Wasser: Die Rhododendron-Schlucht des Braunschweiger Botanischhen Gartens mit der Judith-Skulpturder Bildhauerin Sabine Hoppe. IDieses Bild entstand übrigens als „Langzeit“-Belichtung (1/15 sec) mit einer digital speichernden Sony-Minikamera während der Aufnahmen auf Mittelformat-Filmmaterial mit der Mamiya RB 67 (noch nicht entwickelt und bearbeitet)

 

Wasserspielchen vor dem Braunschweiger Rathaus.

 

 

 

Seerosen-Träume im Schul- und Bürgergarten am Rande des Braunschweiger Siegfriedviertels.

 

 

Stillleben mit totem Baum am Rande des Dowe-Sees im Braunschweiger Schul- und Bürgergartens

 

 

Er lächelt der (Dowe)-See, er ladet zum Bade. Hier irrt Schiller, der sein Schauspiel „Wilhelm Tell“ mit diesem „Lied des Fischerknaben“ beginnen lässt. Zu seiner Entschuldigung sei angemerkt, dass der Dichterfürst den Dowesee im Braunschweiger Schul- und Bürgergarten samt Entenhaus und weiblichem Fischerknaben-Ersatz gar nicht kannte.

 

 

… und weils so beruhigend und erfrischend zugleich ist: Hier noch zwei Impressionen vom Dowesee.

 

 

Text und Bilder © 2017 jos van aken